Der Schwedisch-Russische Krieg 1788-90

Schweden Russland, Dänemark

Russland befand sich 1788 im Krieg mit der Türkei, als der schwedische König Gustav IV. das russische Finnland besetzen ließ, ohne dafür die Erlaubnis des Reichstages zu haben. 1789 verweigerten schwedische Offiziere den Befehl. Erst 1790 waren die schwedischen Truppen in Finnland erfolgreich und stießen Richtung St. Petersburg vor.

In der ersten Seeschlacht von Svenskund am 24. August 1789 wurde die schwedische Flotte von der russischen schwer geschlagen und verlor 33 Schiffe. Die schwedische Flotte musste daraufhin wieder aufgebaut werden. Ein Jahr später kam es vom 2. bis 9. Juli zur zweiten Schlacht von Svenskund. In der größten Seeschlacht der skandinavischen Geschichte (195 schwedische gegen 151 russische Schiffe) gelang den Schweden eine erfolgreiche Revanche. Russland verlor 53 Schiffe und musste Frieden schließen.

Die Dänen waren inzwischen an der Seite Russlands in den Krieg eingetreten und belagerten Göteborg. England und Preußen vermittelten aber rasch einen Frieden zwischen Dänemark und Schweden.

15.8.1790    Vertrag von Wereloezwischen Schweden und Russland



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(mak) 2000