Der Krieg in der Mandschurei 1931-1933

Japan China

Japan behauptete, die Chinesen hätten die Eisenbahnlinie von Port Arthur nach Mukden (in der Mandschurei) sprengen wollen, und besetzen deshalb am 19.9.1931 die Stadt und ihre Umgebung (Mukden-Zwischenfall). Die dort stationierten chinesischen Truppen mussten sich zurückziehen. Bis Anfang 1932 hatten die Japaner die ganze Mandschurei unter ihre Kontrolle gebracht.

Die Chinesen konnten die japanische Aggression nur mit einem Handelsboykott beantworten. Um den Boykott aufzulösen, landeten Ende Januar 1932 70.000 japanische Soldaten bei Shanghai. Die Chinesen hielten zunächst nahe der Küste dem Angriff stand, wurden jedoch in den folgenden Wochen bis in die Stadt zurückgetrieben. China beendete den Boykott.

Japan gründete am 18.2.1932 in der Mandschurei den Marionettenstaat Mandschukuo. Formal selbständig war Mandschukuo jedoch de facto völlig von Japan abhängig. 1934 setzten die Japaner den früheren chinesischen Kaiser Pu Yi als Kaiser von Mandschukuo ein.

Anfang 1933 besetzten die Japaner auch die Provinz Jehol und standen damit wenige Kilometer vor Peking. Daraufhin unterschrieben die Chinesen am 31.5.1933 den Waffenstillstand von Tangku.

Japan trat 1933 aus dem Völkerbund aus.



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(mak) 2000