Der Irische Krieg 1689-91

Wilhelm von Oranien katholische Jakobiten

Das englische Parlament entmachtete in der "Glorious Revolution" 1688 den katholischen König James II. aus der Dynastie der Stuarts und rief Wilhelm von Oranien als neuen englischen König ins Land. Während der dynastische Umsturz in England unblutig ablief (James floh nach Frankreich), musste Wilhelm die Herrschaft über Irland erkämpfen.

James II. landete im Frühjahr 1689 in Irland und rückte mit einer französisch-irischen Armee gegen den überwiegend protestantisch beherrschten Norden. Wilhelm sendete noch im selben Jahr englische Truppen nach Irland und kam im März 1690 selbst auf die Insel, um die jakobitische Armee niederzuschlagen.

In der Schlacht am Boyne (11. Juli 1690) besiegte er die Armee des vertriebenen Stuart-Königs. Als die engliche Kavallerie die französisch-irische Armee zu umzingeln drohte, floh James II. vom Schlachtfeld und zog sich schnell wieder nach Frankreich zurück. Seine Armee wurde jedoch keineswegs aufgerieben sondern trat den geordneten Rückzug an, so dass sie den Kampf bis ins nächste Jahr fortsetzen konnte. Da James II. und dessen Gönner, Ludwig XIV. von Frankreich, die Jakobiten in Irland aber kaum noch unterstützten, unterlagen sie am 12. Juli 1691 in der Schlacht bei Aughrim endgültig den übermächtigen Engländern.

13.10.1691    Frieden von Limerick

Die Herrschaft Wilhelms von Oranien, jetzt als Wilhelm III. englischer König, war mit dem Sieg über die Jakobiten in Irland vorerst unanfechtbar geworden.
 


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(mak) 2000