Der Englisch-Spanische Krieg 1739-1748

 
Großbritannien Spanien

Das aggressive Vorgehen der spanische Küstenwache in der Karibik gegen englische Handelsschiffe erzeugte in der öffentlichen Meinung Großbritanniens und bei der Opposition im Parlament eine anti-spanische Kriegsbereitschaft. Als man den englischen Kapitän Jenkins präsentierte, dem von Spaniern ein Ohr abgeschlagen worden war ("War of Jenkin's Ear"), wurde die kriegstreiberische Stimmung so stark, dass sich Premierminister Walpole dazu drängen ließ, Spanien den Krieg zu erklären.

Vom Charakter her ein reiner Handelskrieg wurde der Konflikt durch Flottenmanöver ausgetragen. Auch Frankreich sandte 1740 eine Flotte in die Karibik, griff aber nicht mehr in den Krieg ein. Die Konfrontation in Amerika wurde noch im selben Jahr vom Ausbruch des Österreichischen Erbfolgekrieges überschattet.

Offiziell und ergebnislos beendet wurde der Krieg um Jenkin's Ohr dann auch erst mit dem Aachener Frieden von 1748.
 
 
 
  • NIEDHART, Gottfried: Handel und Krieg in der britischen Weltpolitik 1738-1763. München 1979.


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    (mak) 2000