Der Österreichisch-Venezianische Türkenkrieg 1714-1718

Österreich, Venedig Osmanisches Reich

Kriegsursache: Die Osmanen eroberten 1714 die von Venedig besetzte Halbinsel Morea auf dem Peleponnes.

Unterstützt von Subsidien der Kurie trat Österreich in den Krieg ein (Bündnis mit Venedig 1716).

In der Schlacht von Peterwardein am 5.8.1716 schlugen die Österreicher unter Prinz Eugen von Savoyen ein zahlenmäßig weit überlegene türkische Armee. Im Sommer 1717 wurde Belgrad belagert. Nach der erfolgreichen Schlacht vor Belgrad am 16.8.1717 kapitulierte die Stadt. Kaiser Karl wollte Frieden wegen des spanischen Angriffs auf Sardinien und Sizilien, obwohl die kaiserlichen Armeen auf dem Balkan auf dem Vormarsch waren. Schließlich baten auch die Türken nach dem Verlust von Belgrad um Frieden.
 

21. Juli 1719    Frieden von Passarowitz

Österreich konnte territoriale Zugewinne und Erleichterung des Handels mit dem Nahen Osten verbuchen, setzte sich jedoch für die Restitution der venezianischen Herrschaft auf dem Peleponnes nicht mehr ein.



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(mak) 2000